Weggefährten: Ernst Kreidolf
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Ernst Kreidolf wurde am 9. Februar 1863 als Sohn eines Kaufmanns in Bern geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Tägerwilen und der Sekundarschule in Emishofen erlernte er von 1879 bis 1883 das Lithographie-Handwerk. In München besuchte er ab 1883 die Kunstgewerbeschule und ab 1889 die Akademie der Bildenden Künste. Infolge des Ersten Weltkrieges verließ er 1916 Deutschland und lebte seitdem in Bern.

Bild 14: Märchenillustration von Ernst Kreidolf
Kreidolf wurde bekannt durch seine künstlerisch verträumten, symbolistischen Illustrationen zu Kinderbüchern, Märchen und Gedichten sowie durch seine Bilderbücher, u.a. "Blumenmärchen" (1898), "Bilder zu alten Kinderreimen" (1905), "Gartentraum" (1911), "Alpenblumenmärchen" (1920), "Biblische Bilder" und "Wintermärchen" (1924). Zu seinem 90. Geburtstag wurde Kreidolf als "Patriarch der Kunst" gefeiert. Er starb im Alter von 93 Jahren am 12. August 1956 in Bern.

Erste Begegnungen mit Wilhelm Fraenger fanden bereits vor dem Ersten Weltkrieg statt. 1917 erschien als Fraengers erste Buchveröffentlichung eine Monographie über Ernst Kreidolf. 1916 organisierte Fraenger eine Ausstellung im Heidelberger Kunstverein, in der Werke von Ernst Kreidolf, Albrecht Dürer und Philipp Otto Runge gezeigt wurden. Auch hielt er zahlreiche Vorträge über die mythologische Verwurzelung der naiv-märchenhaften Arbeiten Kreidolfs, u.a. in Davos. 1930 inszenierte Fraenger in Mannheim Kreidolfs Werke "Verzauberte Blume" und "Wintermärchen" mit Kompositionen von Luc Balmer und Max Kaempfert.

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