Wilhelm Fraenger: 1945 - 1964
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1945   Fraenger geriet am 3. Mai für sechs Wochen in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Eintritt in die KPD.

1945 - 1946  
Bild 29: Entwurf eines Gemeindestempels von Wilhelm Fraenger
Als Bürgermeister von Päwesin war er für die Durchführung der
Bodenreform und die Unterbringung von 25000 Flüchtlingen verantwortlich.


1946   Fraenger war Stadtrat für Volksbildung
in Brandenburg. Er übernahm die politische Überprüfung (Entnazifizierung) der Bibliotheken.

Im Juni richtete er eine Volkshochschule ein.

1946 - 1947   Leiter der Volkshochschule.

Fraenger lernte die als Sekretärin beim Kulturbund tätige Ingeborg Baier kennen, die später bei dem Ehepaar Fraenger lebte.

1947   Wiederaufnahme des Kontakts mit Wolfgang Frommel; Veröffentlichung des Buches "Hieronymus Bosch: Das Tausendjährige Reich".

Er lernte Ingeborg Weber-Kellermann kennen, die später den Kontakt Fraengers zu
Wolfgang Steinitz herstellte.

1947 - 1948   Nach einem Parteiprüfungsverfahren wurde Fraenger im Oktober 1948 aus der SED ausgeschlossen.

Tätigkeit als Künstlerischer Beirat am Renaissance-Theater in Berlin. Als er diese Position mit Beginn der Berlin-Blockade aufgeben mußte, konzentrierte sich Fraenger in den folgenden Jahren auf seine privaten Studien.

1947 - 1949   Zweiter Vorsitzender des Kulturbundes Brandenburg.

1950   Mitbegründer der in Amsterdam erscheinenden Zeitschrift "Castrum Peregrini".

1952 - 1953   Fraenger erarbeitete eine Konzeption für das Museum für deutsche Volkskunst in Berlin.

1953 - 1959   Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für deutsche Volkskunde der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW).

Bild 32: Wilhelm Fraenger
Konzeption und Herausgabe des "Deutschen Jahrbuchs für Volkskunde".

Fraenger erhielt von der DAW einen
Forschungsauftrag, der es ihm ermöglichte, seine 30-jährigen Studien zu Jörg Ratgeb zu vervollständigen.

1954 - 1959   Stellvertretender Direktor des Instituts für deutsche Volkskunde.

1955   Ernennung zum Professor.

1957   Fraenger organisierte den
Volkstanz- und Tanzschriftkongreß in Dresden mit Albrecht Knust als Referenten.

1958   Studienreisen nach Amsterdam (Besuch bei Gisèle d'Ailly van Waterschoot van der Gracht) und nach Südwestdeutschland.

1960   Verleihung des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze anläßlich seines 70. Geburtstags.


Bild 26: Geburtstagsgruß von Günther Stupp an Wilhelm Fraenger


1961
 

Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

19.2.1964   Fraenger starb in Potsdam.

Seine Witwe Auguste Fraenger und seine Ziehtochter Ingeborg Baier-Fraenger engagierten sich für den Erhalt des Nachlasses und bauten das Fraenger-Archiv auf.


Bild 30: Wilhelm Fraengers Unterschrift




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