Satzung
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Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e. V.: Einleitung
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Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e. V.: Wegbeschreibung

 

  § 1 Name und Sitz

(1) Die Vereinigung führt den Namen Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V.

(2) Sie hat ihren Sitz in Potsdam und ist beim Amtsgericht Potsdam in das Vereinsregister eingetragen.


  § 2 Zweck

(1) Die Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Die Gesellschaft wird Andenken und Werk Wilhelm Fraengers pflegen und einer weiteren Öffentlichkeit nahebringen.
Sie unterstützt mit ihren Möglichkeiten das Wilhelm-Fraenger-Archiv in Potsdam und die Sammlung von Fraenger-Materialien.
Sie fördert Veranstaltungen, auf denen neue Erkenntnisse zu Leben, Werk und Wirkung Fraengers vorgestellt werden. Sie kann periodische und sonstige Publikationen zu Fraenger und im Sinne Fraengers herausgeben.
Sie veranstaltet Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Exkursionen.

(3) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.

(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


  § 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied der Gesellschaft können natürliche und juristische Personen, auch nicht rechtsfähige Personenvereinigungen werden.
(2) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der schriftlichen Beitrittserklärung, nach Zahlung des ersten Jahresbeitrags. Der Mitgliedsbeitrag ist im ersten Quartal nach dem Beitritt, dann jedes Kalenderjahres fällig.
(3) Jedes Mitglied hat das Recht, sich zu allen die Gesellschaft berührenden Angelegenheiten zu äußern, diesbezügliche Anträge oder Vorschläge
an Organe der Gesellschaft zu richten und
an Entscheidungen mitzuwirken;
den Vorsitzenden und den Vorstand der Gesellschaft zu wählen und selbst in Funktionen der Gesellschaft gewählt oder berufen zu werden;
zu allen Veranstaltungen der Gesellschaft eingeladen zu werden und daran teilzunehmen;
Publikationen der Gesellschaft bevorzugt zu erwerben.

(4) Die Mitgliedschaft kann durch Austritt, Streichung oder Ausschluß beendet werden.
Der Austritt ist jederzeit möglich, er muß dem Vorstand schriftlich erklärt werden.
Bleibt ein Mitglied den fälligen Jahresbeitrag ohne Angabe triftiger Gründe schuldig, so wird seine Mitgliedschaft nach Ablauf der mit der zweiten Zahlungsforderung gesetzten Frist gestrichen.
Aus schwerwiegenden Gründen kann der Vorstand den Ausschluß eines Mitglieds schriftlich verfügen, wenn dies von mindestens zwei Mitgliedern schriftlich beantragt und begründet wird.
Das betroffene Mitglied ist vor der Entscheidung in seiner Sache zu hören. Über Einspruch gegen einen Ausschluß entscheidet die nächstfällige Mitgliederversammlung. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.


  § 5 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Vorstandes entgegen und befindet darüber;
sie erörtert und beschließt das Arbeitsprogramm
und den Haushaltsplan;
sie entscheidet über Anträge und Einsprüche;
sie wählt den Vorsitzenden und die übrigen Mitglieder des Vorstands sowie Kassenprüfer in getrennten Wahlgängen für die Dauer von vier Jahren. Wiederwahl ist möglich.
Mitgliederversammlungen sollen mit Veranstaltungen verbunden werden, die dem Zweck der Gesellschaft entsprechen.

(2) Zur Mitgliederversammlung kommen die Mitglieder mindestens alle zwei Jahre.
Auf Beschluß des Vorstands oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich, unter Angabe der Gründe und des Zwecks verlangt, kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen werden.

(3) Zwischen zwei Versammlungen kann der Vorstand die schriftliche Zustimmung der Mitglieder zu notwendigen Entscheidungen erbitten.

(4) Zu Versammlungen soll jedes Mitglied mindestens vier Wochen vorher eingeladen werden.
Die vorgesehene Tagesordnung ist mitzuteilen.

(5) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, Satzungsänderungen erfordern Zweidrittelmehrheit. Die Auflösung der Gesellschaft kann nur von mindestens zwei Dritteln aller Mitglieder beschlossen werden.


  § 6 Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
a) dem Vorsitzenden
b) einem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schriftführer
d) dem Schatzmeister

(2) Der geschäftsführende Vorstand leitet die Gesellschaft nach Maßgabe der Satzung und
der satzungsgemäß gefaßten Beschlüsse.

(3) Der geschäftsführende Vorstand beschließt
mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.
Bei Stimmengleichheit entscheidet
die Stimme des Vorsitzenden.


  § 7 Geschäftsführung

(1) Der Vorsitzende vertritt die Gesellschaft nach
außen und im Rechtsverkehr.
Er beruft die Vorstandstagungen und Mitgliederversammlungen ein und leitet sie.
Der Vorsitzende ist in seiner Amtsführung an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes gebunden.

(2) Der Schriftführer handelt im Auftrag des Vorsitzenden und ist ihm rechenschaftspflichtig.
Er koordiniert die Verwirklichung der beschlossenen Aufgaben und bereitet die Vorstandstagungen und Mitgliederversammlungen organisatorisch vor.

(3) Der Schatzmeister verwaltet die Finanzen der Gesellschaft, bilanziert und plant Einnahmen und Ausgaben. Er ist dem Vorstand jederzeit rechenschaftsplichtig.

(4) Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.


  § 8 Finanzen

(1) Die finanziellen Mittel der Gesellschaft ergeben
sich in der Regel aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Einnahmen bei öffentlichen Veranstaltungen, Erlösen aus dem Verkauf eigener Publikationen sowie aus Förderungsbeihilfen.

(2) Die Höhe der Jahresbeiträge und deren Änderung beschließt die Mitgliederversammlung.

(3) Die Gesellschaft nimmt Geldspenden, auch Schenkungen oder Vermächtnisse entgegen,
die dem Zwecke der Gesellschaft förderlich sind.
Sie würdigt besonders großzügige Zuwendungen
in angemessener Form.

(4) Die finanziellen Mittel der Gesellschaft dürfen nur
für die in dieser Satzung bestimmten Zwecke ausgegeben werden. Mitglieder, deren ehrenamtliche Tätigkeit für die Gesellschaft ihnen Spesen verursacht, haben Anspruch auf angemessene Entschädigung.

(5) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


  § 9 Gültigkeit

Diese Satzung wurde durch die Gründungsversammlung der Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft am 28.02.1992 in Potsdam beschlossen und in Kraft gesetzt. Die Änderung der §§ 5,
Abs. 1 und 2, und 8, Abs. 5, erfolgte am 04.12.1994.



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